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Social Media – Investition in eine lukrative Zukunft

Neues Jahr, neue Vorsätze: 2012 ist ein guter Zeitpunkt, um sich als Hotelbesitzer oder Gastronom mit Social Media nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch auseinanderzusetzen. Thomas Hendele kennt durchaus die Bedenken der Branche, weiß aber auch, dass die durch Social Media erzielten Kommunikations- und Umsatzergebnisse den Aufwand rechtfertigen. Gerne gibt er auch in Ihrem Fachmedium praxisorientierte Tipps zu Facebook & Co.

Wann passt Social Media ins eigene Kommunikationskonzept? Warum sollten Unternehmen der Hotellerie, Gastronomie und Touristik in Social Media investieren?

T. Hendele: Sicher ist bei allen Hotels, Restaurants und Tourismusbetrieben das Thema Social Media im Kopf angekommen. Aber viele Hotelmanager scheuen sich immer noch, Social Media für ihr Haus einzusetzen. „Wir haben keine Zeit dafür, das raubt uns Ressourcen“ sind die Antworten, die ich zu hören bekomme. Dabei kann Social Media, richtig eingesetzt, Arbeitsabläufe vereinfachen. Telefonakquise, Prospekte etc. sind mit dem Einsatz von Social Media nicht mehr nötig. Es gibt viele spannende Tools, die mir beispielsweise als Hotelier helfen, meine Bewertungen bei Portalen zu monitoren, Empfehlungen von Kunden zu kanalisieren und für meine Marketingzwecke zu nutzen. Knotenpunkt ist dabei meine Homepage, die für Gäste als Informationsplattform dient. Diese sollte daher immer gepflegt und aktuell sein. Die Investition in Social Media ist dann der zweite Schritt.

Was ist für Unternehmen der Hotellerie, Gastronomie und Touristik zukünftig ein wichtiges Marketingtool?

T. Hendele: Empfehlungsmarketing war, ist und bleibt das stärkste Marketingtool für die Hotel- und Gastronomiebranche. Dabei spielen Emotionen eine große Rolle. Ich entscheide mich nicht in erster Linie mit dem Kopf für ein Hotel oder einen Restaurantbesuch, sondern aufgrund meines Bauchgefühls. Hotels und Restaurants müssen die Gäste emotional abholen, im Web eine Bilderwelt schaffen, die die Kunden bereits auf eine kulinarische oder Wellness-Reise mitnimmt. Empfehlungen von Freunden ist die Basis für meine Buchungsentscheidung, die emotionale Überzeugung des Gastes ist der Schritt zur Kundenbindung.

Wohin geht die Reise von Facebook & Co. 2012? Woran dürfen die Hotels nicht vorbeigehen?

T. Hendele: Mobile Dienste, lokale Präsenz und Social Media wachsen immer mehr zusammen. Vor allem als lokal geprägtes Hotel oder Restaurant muss ich die derzeitigen Möglichkeiten der mobilen Dienste zur Gastgewinnung nutzen. Heute gibt es schon Apps für Vielreisende, die ihnen zeigen, wo sie vor Ort günstig übernachten können, wer den besten Mittagstisch anbietet oder wo sie abends noch ihr Lieblingsbier bekommen. Foursquare, ein standortbezogenes soziales Netzwerk, ermöglicht zusätzliche Marketingaktionen für potentielle Hotelgäste oder Restaurantbesucher. Aber auch vor dem Hotel hört die mobile Technologie nicht auf: die Nahfeld-Kommunikation (NFC) ermöglicht Smartphone und Handybesitzern, deren Geräte die Technologie unterstützen, dass sie beispielsweise direkt mit ihren mobilen Geräten im Hotel einchecken und ihr Handy auch als Hotelschlüssel nutzen können. Warteschlangen an der Rezeption gehören damit vielleicht irgendwann der Vergangenheit an.

(Das Interview führte Annabelle Meinhold)

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